Holzdildos aus dem Odenwald
Es gibt Dinge auf der Welt, wo sich der offen lebende Mensch denkt: für was? Seit geraumer Zeit gibt es aus dem Odenwald (Buchen) Dildos aus Holz. Ja, Sie haben richtig gelesen. Die kleinen Lustprickler gibt es jetzt auch in einer gedrechselten Holzvariante.
Die Firma - mit dem etwas schwer auszusprechenden Namen - Waldmichlsholdi bietet unter der gleichnamigen Website www.waldmichlsholdi.de die verschiedensten Modelle von Holzdildos und Holzvibratoren an; jeweils in den Varianten naturhell, edelbraun und rustikal. Die Preise beginnen bei nicht ganz günstigen 60 Euro.
Bei einem Holzdildo bekommt der Spruch “nen Splitter im Arsch” zu haben eine ganz neue Bedeutung. Und bei den Holzvibratoren stellt sich die erotische Frage: wie kann ein starrer Holzblock sich angenehm vibrierend winden und drehen? Solch ein Holzvibrator kann doch nur lustlos kleine Vibrationen abstoßen; Vibratoren aus Gummi sind in dieser Disziplin dem Holzmodell wohl weitaus überlegen.
Es stellt sich abschließend die spannende Frage: wer kauft sich bitteschön Holzdildos und benutzt diese auch noch? Die Käufer werden wohl kaum die Lustbringer dekorativ in die Virtrine stellen und sie nie benutzen wollen. Oder etwa doch? Und wieso gerade aus Holz? Irgendwie passen die Holzdildos und -vibratoren zur deutschen Mentalität: Wohnzimmerschrank aus Eiche dunkel, Holzdecken und Wandverkleidungen aus Holzpanelen. Gruselig, wenn da dann noch ein Holzdildo im Nachtkästchen liegt.











Ja Himmel hilf, was machst du mit den Armen Dingern eigentlich? Die sind doch für den Flurschrank gedacht, da kann man bequem seinen Hut dran aufhängen, oder drüber werfen (je nach Anbringung) ;). Nein, guter Artikel *g* hab dich über Heise gefunden falls das von Interesse ist.